Parkzone Mini Vapor

“Geht es noch kleiner?” fragte ich mich, als ich mich so langsam an meine Night Vapor gewöhnt hatte. Es geht! Aus purem Zufall habe ich die Mini Vapor entdeckt und noch eine in einem Internet Shop gefunden. Knapp 9g incl. Akku (also die Hälfte der Night Vapor) und etwas mehr als die Hälfte der Spannweite.

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Gekauft und auf der “Startbahn” (Couchtisch) sieht das Teil dann so aus:

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Ist in einem kleinen Wohnzimmer aber definitiv kein Anfängerflieger, auch wenn er erstaunlich viel bei Crashes und Abstürzen (gegen die Coach, am Vorhang entlang etc.) aushält. Für mich aber eine coole Möglichkeit für etwas mehr Stick Time und schon spannend wenn man zwischen den Esstischlampendrähten durchfliegt…

Indoor Flying School

Die Night Vapor hat mich so fasziniert, dass ich an einem Firmenanlass einen grossen Konferenzsaal reserviert habe,  um den Kollegen die Fasziantion des (Indoor-)Modellfliegens im Rahmen einer sogenannten Night School (22:00-23:30) beizubringen. So sah der Saal aus, natürlich hatten wir den ohne Stühle… 🙂

Als Vorbereitung habe ich eine Präsentation erstellt, damit die Leute nicht bei Null anfangen müssen. Sie erklärt das Fliegen, dass Modellfliegen, den genutzten Flieger (Parkzone Night Vapor) sowie die Trainingsumgebung mit den Übungen. Die Präsentation ist in Englisch, da einige Kollegen nur Englisch sprechen. Vielleicht kann jemand sie auch gebrauchen, daher hier der Link (da hat es auch ein paar Fotos vom Event). Wäre aber dankbar, wenn man die Verwendung mir mitteilt und Changes/Verbesserungen ebenso.

Bei der Durchführung habe ich gemerkt, dass die Präso gut ist als Vorbereitung, aber viel zu lang für einen Fliegerabend. Viel besser ist es, die Leute sich vorbereiten zu lassen und dann parallel zum ‘echten’ Fliegen einen Simulator bereit zu stellen, der mit einem geeigneten Flieger bestückt ist. Phoenix RC mit dem Parkzone Radian (auch ein 3 Kanal-Modell) hat sich gut bewährt. und da es ein Konferenzsaal mit Deckenbeamer und grosser Leinwand war, war es auch sehr realisitisch bzw. man kam gut aneinander vorbei.

Mit zwei Leuten (einer als Fluglehrer mit der Night Vapor/Spektrum DX9/wireless connected DX6i und einer am Simulator) konnten wir so gut 15 Interessierte beschäftigen ohne dass es langweilig wurde. Jeder kam während der 1.5h zu ein bis drei Flügen zu 4 Minuten in Lehrer-Schüler Kombination und einigen Simulatorrunden (da hat der Instruktor nur erklärt, aber hat natürlich nicht im Notfall übernommen). Ach ja, die Wireless Verbindung zur DX9 ist einfach nur scharf: Kein Stolperdraht, kein Trimmen der Schülerfunke und selektives Freigeben der Channels (z.B. nur Seitenruder)!

Parkzone Night Vapor

Liebe auf den ersten Flug, das beschreibt die Parkzone Night Vapor am besten. Unglaubliche 18g schwer (incl. Akku!) und sogar mit Beleuchtung. Zuerst ein paar Bilder:

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Zum Zusammenbau gibt es nichts zu sagen, da ist nix zusammen zu bauen. Den Akku laden, DMX-fähigen Sender im Bindemodus einschalten, Akku einstecken (schwarzes Kopfteil des Akkus bündig zum Akkufach), fertig.

Beim Start vom Boden Höhenruder ziehen, Vollgas und hoch gehts. Zieht am Anfang etwas nach rechts, leicht korrigierbar. Dann das Ziehen wegtrimmen, fertig. Jetzt kann man üben wie die Kreise immer enger, die Turns immer steiler usw. werden. Das Ziel ist dieses Können… Oder dieses

Landung einleiten ohne Gas, am Schluss etwas Schleppgas und vor dem Aufsetzen Gas ganz weg. Am besten im Gras landen am Anfang…

Das Fliegerchen ist robuster als man meint, einen Flug gegen den Balkon und einen in ein Gebüsch (ohne Blätter…) hat es ohne Schaden überstanden. Erstaunlich. Die Folie ist dermassen dünn…

Der Nachtflug im Garten problemlos (Dreieck mit den kurzen Schenkeln 11m und 7m), trotz 2m Hecken an den Rändern. Akku Zeit ca. 7min.

Macht einfach Spass!

Staufenbiel Red Cougar

So ein kleiner Flieger für die Ferien mit dem man “rumheizen” und segeln kann, das war das Ziel. Und der Hotliner Red Cougar von Staufenbiel kam mir gerade recht:

red-cougar

Das Auspacken der Verpackung war schon eine Freude. Alle Teile sauber und sicher geschützt sowie im (erstaunlich) kleinen Karton gut fixiert. Super verarbeitet, keine Nähte am Rumpf (vgl. Staufenbiel Mantis 😦 ), was will man mehr.

Die gut bebilderte Anleitung ist für die ARF Version gemacht, aber das stimmt schon.

[Mehr dazu bald]

Staufenbiel Mantis

So, heute ist sie angekommen, die Mantis von Staufenbiel. Mein erster Segler überhaupt, gleich mit GFK Rumpf und holzbeplankten und Folie bespannten Styrotragflächen.

mantis

Der erste Eindruck (rein optisch) war etwas enttäuschend. An einer Tragfläche war wohl das Bügeleisen etwas lange auf der Folie drauf gewesen und die Naht in der Mitte des Rumpfes sieht man schon arg deutlich. Mal schauen, ob ich da mit der Airbrush zumindest im weissen Teil was machen kann. Ganz fein und vorsichtig…

Ansonsten halt schon ein schönes Gefühl, die Teile eines 2900mm Seglers in den Händen zu halten. Nun warte ich noch auf Regler und Programmiergerät, dann geht es los (Als Mitglied der Schaumwaffelfraktion hatte ich die Bezeichnung PNP als ‘mit Regler’ falsch interpretiert…)

Wer jetzt schon mal das Flugvideo sehen will: Das hier war mein Kaufgrund.

Mehr bald in diesem Theater…

Aerobel Bleriot XI

Mein erstes Holzmodell! So sieht es auf der Herstellersite aus:

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Habe mir das Modell mit Antriebsset gekauft. Die Farben dazu, den Porenfüller mit Verdünner, das Schleifpapier (P400) und den Expressleim bei Hope Modell. Der Herr Oberholzer von Hope Modell war sehr hilfsbereit am Telefon, hat mir erklärt was ich brauche und dann ein Paket zusammengestellt.

Weiteres folgt…

E-flite Pawnee Brave

Fand ich irgendwie cool, als ich den ersten Testbericht der Pawnee gesehen habe: Ein Flugzeug als fliegende Lampe 😉 Zudem hat sie ein extrem festes Fahrgestell und recht grosse Reifen, also rasentauglich und geeignet, um meine Schwächen beim Landanflug (zu langsam und dann plumps…) wegzutrainieren.

So sieht sie aus:

Zum Zusammenbauen ist nicht soviel zu sagen.

  • Ich habe die beiden Zusatzservos für die Landeklappen gleich mitbestellt.
    • Das Entfernen der Haltestege für die Landeklappen geht mit einem scharfen Bastelmesser oder Skalpell sehr gut. Einfach bei dem Bereich, der bei den Scharnieren liegt, ist es etwas frickelig und man beschädigt leicht das Scharnier. Von unten etwas Beli Zell draufgetropft (bleibt elastisch) behebt den Ausrutscher…
    • Das Y-Kabel für die Klappen darf man nicht zu bestellen vergessen und auch nicht die Verlängerung für einen der Servos (10cm genügen): Durch die gleiche Ausrichtung in beiden Tragflächen braucht ein Servo mehr Kabel, es endet ohne Verlängerung in der Tragfläche
    • Die Landeklappen bei Kanal 6 am Empfänger eingesteckt, Kanal 6 am Sender auf Switch B gelegt und den Kanal noch reversed.
  • Das in meiner Anleitung beschriebene Y-Kabel für die Innenbeleuchtung braucht es nicht. Vorteil. Die beiden Kabel gehen direkt in eine Steckerplatine, wo schon die Kabel der Rumpfbeleuchtung drin sind. Extrem schwer zugänglich, Nachteil!! Montage bei mir nur mit einer kleinen Zange möglich, da Finger zu dick…
  • Bei der Propeller-/Spinnermontage sehr genau vorgehen und die Welle wirklich soweit wie möglich nach hinten auf den Motor schieben (die Klemmschraube daher nicht von Anfang an nach hinten drücken).Die andere Schraube am Propeller gut anziehen und den ersten Probelauf das Motors so ansetzen, dass der wegfliegende Propeller (war bei mir so…) nichts beschädigen kann.
  • Beim Seitenruder musste ich einen P2 Kreuzschlitz verwenden (den grossen also), sonst hätte ich es nicht ohne Spalt auf den Rumpf bekommen.
  • Die schwarze Farbe beim Akkufach und auf den Tragflächen blättert leicht ab. Nach Nachpinseln kamen zwei Schichten Parkett-/Treppenlack drüber, nun hält es.

Trimmung: Die Klappen haben eine sehr grossen Effekt. Schon bei halben Klappen zieht die Pawnee nach oben. Also Tiefenruder beimischen. Geht bei meiner DX9 so:

  • In die “Function List” gehen, dort das “System Setup” auswählen
  • Beim Trim Setup den “Elevator” auf “F Mode” stellen
  • Eine Stufe zurück und in den “F Mode Setup”. Dort “2/3 Flight Modes” auswählen und im nächsten Schritt den “Switch 1” auf “Switch B” (in meinem Fall) legen

Danach kann man in jeder Schalterstellung und mit der dazu richtigen Geschwindigkeit (keine Klappen – Normalflug + 3/4 Gas, halbe Klappen – Start + Vollgas und ganze Klappen – Landung + 1/2 Gas)  die Trimmung des Höhenruders einstellen (bei mir bei beiden Klappenstellungen +80 Klicks Tiefenruder, in Normalstellung +20 Klicks Tiefenruder, aber das hängt natürlich völlig von der mechanischen Grundeinstellung ab).

Erstflug war ok. Sie zieht beim Start nach links wie erwartet aber mit beherztem Seitenrudereinsatz und halben Klappen kommt man schnell und halbwegs gerade vom Boden weg. Landanflug problemlos mit voll gesetzten Klappen, es muss aber mehr als das 1/4 Gas aus der Anleitung sein (s.o.).